Reitweisen: Die ganze Welt des Reitsports
Lange Zeit war Reiten hierzulande im Wesentlichen gleichbedeutend mit Englischreiten. Heute stehen Reiterinnen und Reiter vor der Wahl: Englisch, Western, Barock, Arbeitsreiten, Leichtes Reiten? Haben Sie und Ihr Pferd die Anfangsgründe einer Reitweise gemeistert, stehen Ihnen wiederum unterschiedliche Disziplinen offen.
Gut zu wissen, dass Iberosattel® spezialisierte Sättel für Dressur, Klassikreiten, Wanderreiten und Working Equitation ebenso im Programm hat wie vielseitige Sättel für breit interessierte Freizeitreiter.
Hier finden Sie Übersichtsartikel über die unterschiedlichen Reitweisen und Sportarten – nutzen Sie sie gern als Informationsquelle und Entscheidungshilfe!

Barockreiten
Alles über die klassisch-barocke Reitkunst!
Barockreiten – ist das nicht so eine Art Kostümveranstaltung mit Galeriesätteln, prunkvollen Schabracken und Reitbekleidung mit Goldknöpfen und Federhut? Das Missverständnis ist verzeihlich, denn bei Präsentationen der barocken Reitweise wird tatsächlich oft auch viel Wert auf optische Opulenz gelegt.
Trotzdem geht diese Interpretation am Wesentlichen vorbei: Barock reiten – das könnte man theoretisch auch in Jogginghosen.

Dressurreiten
Dressurreiten erklärt: Definition, Lektionen, Voraussetzungen für Pferd und Reiter
In vielen Zusammenhängen legt das Wort „Dressur“ nahe, dass hier ein Tier ein im Grunde sinnloses Kunststück lernt, weil der Dompteur das so möchte: so wie ein Pudel, der Männchen macht.
Beim Dressurreiten ist das, wenn alles gut läuft, vollkommen anders. Die Dressur des Pferdes hat den Sinn, aus dem Lauftier Pferd ein starkes, gelassenes Reittier zu machen und seine Gesundheit langfristig zu erhalten.

Ecole de Légèreté
Ecole de Légèreté – leichtes Reiten mit Herz und Kopf
Die Ecole de Légèreté – auf deutsch „Schule der Leichtigkeit“ – ist eine in der klassischen Reitkunst wurzelnde Reitausbildung. Entwickelt wurde sie von dem französischen Reitlehrer Philippe Karl.
Charakteristisch für die Reitweise der Légèreté sind der uneingeschränkte Respekt vor dem Pferd und der vollständige Verzicht auf physische und psychische Gewalt, Unterwerfung und Zwang.

Wanderreiten
Wanderreiten mit dem Pferd – tschüss Auto, hallo Natur!
Wanderreiten ist so ziemlich die Antithese zum modernen motorisierten Unterwegssein: Es geht nicht um ein möglichst rasch zu erreichendes Ziel. Und nicht um einen technisierten Luxus, der im Kontrast zur natürlichen Umgebung steht.
Der einzige Treibstoff, der hier gebraucht wird, ist Gras (und vielleicht mal eine Handvoll Haferflocken). Die Durchschnittsgeschwindigkeit beläuft sich auf vielleicht fünf Stundenkilometer.

Working Equitation
Die Schönheit des Arbeitsreitens!
Working Equitation (Working = Arbeit, Equitation = Reitsport) ist ein noch relativ junger Pferdesport, der Elemente traditioneller südeuropäischer Arbeitsreitweisen vereint.
Als Kombination aus Dressur, Trailparcours und Rinderarbeit ist Working Equitation in Deutschland seit 2008 Turniersportdisziplin.