Ecole de Légèreté – leichtes Reiten mit Herz und Kopf
Die Ecole de Légèreté – auf Deutsch „Schule der Leichtigkeit“ – ist eine in der klassischen Reitkunst wurzelnde Reitausbildung. Entwickelt wurde sie von dem französischen Reitlehrer Philippe Karl. Charakteristisch für die Reitweise der Légèreté sind der uneingeschränkte Respekt vor dem Pferd und der vollständige Verzicht auf physische und psychische Gewalt, Unterwerfung und Zwang.
Die Schule der Légèreté sieht sich als Alternative zu den Arbeits- und Ausbildungsweisen der modernen Sportdressur. Deren auch international richtungsgebende Repräsentantin, die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), hat in Philippe Karl einen ihrer prominentesten Kritiker.
Inhaltsverzeichnis: Ecole de Légèreté
Was ist Légèreté?
Légèreté – Leichtigkeit – das klingt schön und poetisch, wie ein sorgloser Schlenderritt über eine Sommerwiese oder ein Galopp am Strand. Aber die Ecole de Légèreté ist auch ein ganz handfestes, wohldurchdachtes Konzept für die Reitausbildung: Hier geht es darum, das gewünschte Ergebnis – die gesunde, systematische Gymnastizierung des Pferdes – mit möglichst sparsamem Einsatz an Einwirkung zu erzielen. Also sozusagen mit leichter Hand. Einengende Hilfsmittel wie Hilfszügel oder zu eng geschnallte Nasenriemen werden dabei grundsätzlich abgelehnt. Ebenso scharfe Gebisse und Reitpraktiken, die dem Pferd Schmerzen zufügen.
Die Ecole de Légèreté ist aber kein Standard-Lehrplan, der jedem Pferd irgendwie übergeholfen wird. Sondern ein Rahmenwerk, innerhalb dessen ganz individuelle, aber immer logisch aufgebaute Ausbildungswege beschritten werden können. Mit Philippe Karls Methodik lassen sich Pferde aller Typen und Rassen in allen Reitdisziplinen gesund und gewaltfrei ausbilden. Auch ganz „gewöhnliche“ Pferde und ihre Reiter können so in den Genuss einer perfekten Ausbildung bis hin zu den Lektionen der Hohen Schule kommen.
Den Praktiken und Übungen der Ecole de Légèreté liegt eine tiefe Kenntnis der Natur des Pferdes zugrunde. Sie spiegeln Philippe Karls jahrzehntelange intensive persönliche Erfahrung mit Pferden und sein umfangreiches Fachwissen in Sachen Anatomie, Physiologie, Osteopathie, Biomechanik, Psychologie und Verhaltensforschung wider.
Wie entstand die Ecole de Légèreté?
Unsere Partner Irene Boss (für den Raum Frankfurt) und Gunnar Wiedner (für Baden-Württemberg) sind Schüler von Philippe Karl, zertifizierte Ausbilder der Ecole de Légèreté und überzeugte Anhänger dieser Reitphilosphie.
Welcher ist der richtige Sattel für die Schule der Légèreté?
Die Philosophie der Légèreté lässt sich ganz direkt auch auf den Reitsattel anwenden. Der Sattel sollte
- für das Pferd leicht zu tragen sein (leicht im Sinne von angenehm, komfortabel),
- leichte Kommunikation zwischen Reiter und Pferd ermöglichen (leicht im Sinne von ungehindert) und
- hier gibt es klare Parallelen zum Konzept von Iberosattel.
Unsere Sättel unterstützen das Reiten mit feinen Hilfen und geben Ihnen das Gefühl, ganz nahe am Pferd zu sitzen.
Ecole-de-Légèreté-Ausbilder Gunnar Wiedner ist unser Partner in Baden-Württemberg und kennt die Iberosattel-Kollektion ganz genau. Kunden, die sich in Richtung Légèreté orientieren möchten, legt er besonders den Amazona Dressage Comfort 3000 und den Ibero Escuela ans Herz.
Amazona Dressage Comfort 3000
Kurze Pferderücken sind bei der Sattelanpassung oft ein Problem – das der Dressage 3000 elegant umschifft, denn er ist auch in einer Short-Variante erhältlich.
Ibero Escuela
Der Escuela wurde dem spanischen Schulsattel nachempfunden. Er hat eine aus dem Sitz geformte Hintergalerie und macht ein Höchstmaß an Feinheit bei der Hilfengebung möglich.
Irene Boss, unsere Partnerin für den Raum Frankfurt, hat noch eine Ergänzung: Auch der Amazona Dressage Comfort 2000 ist ein toller Sattel für die Légèreté.
Amazona Dressage Comfort 2000
Sie sind kein Bananenpauschen-Typ? Beim Dressage 2000 stehen eine Reihe weiterer Pauschentypen zur Auswahl.




