Welche Pferderassen sind für Barockreiten geeignet?
Die klassisch-barocke Reitweise setzt seit jeher auf Pferde mit kraftvollem Körperbau, prachtvollen Mähnen und Charakterstärke. Rassen wie der Lusitano, Friese und Lipizzaner waren mit diesen Eigenschaften ideal für den Krieg als auch für prunkvolle Auftritte an den Königshöfen geeignet. Doch Barockreiten steht für die Förderung der individuellen Fähigkeiten jedes Pferdes auf Augenhöhe. Heute dürfen daher auch viele andere Pferderassen barock geritten werden.
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Herkunft des klassischen Barockpferdes

Das klassische Barockpferd hat seine Wurzeln auf der iberischen Halbinsel:
Spanische und portugiesische Rassen wiesen den üppig-athletischen Körperbau, die stolze Kopfhaltung und die prachtvollen Mähnen auf, die sie in der Welt des barocken europäischen Hoflebens zu idealen Repräsentationsobjekten machten.
Spanische und portugiesische Rassen wiesen den üppig-athletischen Körperbau, die stolze Kopfhaltung und die prachtvollen Mähnen auf, die sie in der Welt des barocken europäischen Hoflebens zu idealen Repräsentationsobjekten machten.
Barockpferde für den Krieg
Verflochten damit war aber auch ihre hervorragende Eignung als Kriegspferd: Die im Dreißigjährigen Krieg etablierte Form der Schlachtenführung erforderte Pferde, die sich durch Wendigkeit, ausgeprägte Versammlungsfähigkeit, hervorragende Rittigkeit und Charakterstärke auszeichneten – auch diesen Anforderungen entsprachen die iberischen Pferde perfekt.
Der Einsatz im Krieg erforderte einen athletischen Körperbau, Wendigkeit und Charakterstärke. — Barockpferde waren für den Kriegseinsatz besonders gut geeignet.
Verbreitung und Entstehung neuer barocker Rassen
Als Kriegs- und Repräsentationspferde verbreiteten sich iberische Pferde im 16. und 17. Jahrhundert über weite Teile Europas. Durch Weiterzucht und Kreuzung mit lokalen Rassen wurden an großen und kleinen Fürstenhöfen dann neue europäische Barockrassen hervorgebracht.
Viele dieser Barockrassen wurden nur ganz lokal gezüchtet, und etliche davon sind – so wie viele alte Nutztierrassen – heute leider ausgestorben. Dazu gehören die Dillenburger Ramsnasen, die Bückeburger oder die Herrenhäuser Weißgeborenen.
Viele dieser Barockrassen wurden nur ganz lokal gezüchtet, und etliche davon sind – so wie viele alte Nutztierrassen – heute leider ausgestorben. Dazu gehören die Dillenburger Ramsnasen, die Bückeburger oder die Herrenhäuser Weißgeborenen.
Heute existierende historische Barockrassen

Heute noch existierende historische Barockrassen (bzw. unmittelbare Nachfolger historischer Barockrassen) sind:
- Die iberischen Lusitanos, Berber und Pferde der Pura Raza Espanola (PRE).
- Die dänischen Frederiksborger und Knabstrupper.
- Die niederländischen Friesen (obschon ursprünglich Kutschpferde).
- Die Lipizzaner und Kladruber der ehemaligen Habsburgermonarchie.
- Die neapolitanischen Murgesen.
Rassen im Barocktyp

Darüber hinaus aber gibt es aber auch zahlreiche Rassen, die im sogenannten Barocktyp stehen – die also einen relativ kurzen („quadratischen“), muskulösen Körperbau mit rundem Rücken aufweisen.
Dazu gehören unter anderem:
Dazu gehören unter anderem:
- Haflinger
- Araber
- Tinker
- Freiberger
- Quarter Horse
- Barockpinto
- Fjordpferd
- viele Gangpferde (Isländer, Paso Peruano, Aegidienberger)
- viele Ponys und Kleinpferde
- viele Kaltblüter
Zahlreiche barocke Pferderassen sind ausgestorben. Heute gibt es dafür eine Vielzahl von Rassen im Barocktyp. — Haflinger, Araber, Quarter Horse und Co.
Barockreiten für alle Pferde
Aber die Eignung fürs barocke Reiten ist ganz und gar nicht auf Rassen im Barocktyp beschränkt. Barockes Reiten ist feines Reiten im Einklang mit den individuellen Fähigkeiten des Pferdes – und genau das können Sie buchstäblich mit jedem Pferd machen! Auch Pferde im „rechteckigen“ Sportpferdtyp profitieren durchaus von einer Reitausbildung nach klassisch-barocken Prinzipien.
Abhängig von der Rasse, aber auch von den individuellen Eigenschaften des Pferdes mag es beim Erreichbaren sicherlich Grenzen geben – aber auch nicht jedes „echte“ Barockpferd kann Kapriolen reiten...
Abhängig von der Rasse, aber auch von den individuellen Eigenschaften des Pferdes mag es beim Erreichbaren sicherlich Grenzen geben – aber auch nicht jedes „echte“ Barockpferd kann Kapriolen reiten...
Das sagen unsere Kunden über ihren Barocksattel von Iberosattel®
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"Ich habe meinen Vaquero Breitschaft schon vor vielen Jahren gekauft. Genau weiß ich es nicht mehr, aber 10- 12 Jahre ist es mindestens her. Ich bin immer gern mit diesem Sattel geritten, er ist einfach so bequem, robust, noch immer schön und braucht wirklich nicht viel Pflege dafür! Letztes Jahr ist mein Pferd, für den ich den Sattel gekauft habe, gestorben. Mein jetziges Pferd ist 4 Jahre jung und ich habe einfach mal angefragt bei Euch, ob es möglich ist meinen alten Sattel auf mein junges Pferd anzupassen. Alternativ hätte ich einen neuen Vaquero Bereitschaft für ihn gekauft. Und ich bin einfach nur begeistert! Es war KEIN PROBLEM den Sattel anzupassen. Klar, die Galerie musste umgebaut werden, die Kammer geweitet und die Polsterung angepasst werden, aber es war möglich. Und das zu einem wirklich fairen Preis!"
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